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Sie ohne Fragen zu entwenden, schien uns zu diesem AnlaÀÀ wenig­stens unpassend, wenn nicht gar verrÀÀterisch. Zuhause stopften wir die Beute in alle verfÀGÀgbaren vase©ÀÀhnlichen GefÀÀÀÀe und versteckten sie zunÀÀchst im Holzschuppen oder im Kohlenkeller. FrÀGÀh am Morgen des Ehrentages fÀGÀr die Mutter, noch lange vor dem selbstverstÀÀndlichen Kirch­gang, immer ohne Vater, verteilten wir die blumenhaltigen GefÀÀÀÀe gleichmÀÀÀÀig im Haus. Kissen wurden her¬angeschleppt, um den Sessel der Mutter weich und bequem auszustat¬ten. Wenigsten einmal im Jahr sollte sie es nicht so hart haben. Meine Schwester brachte ihre gehÀÀkelten Deck­chen und Sterne und legte sie ÀGÀber die Sesselkissen. Der Tisch wurde gedeckt, die Eier gekocht, nur den Kaffee wollte meine Mutter schon selbst zuberei¬ten. In dieser ernsten und fÀGÀr sie le­benswichtigen Angelegenheit wollte sie kein Risiko eingehen. Nachdem sie alle gutgemeinten šWÀGÀnsche ÀGÀber sich hatte ergehen lassen, meinte sie leise seufzend: "Wenn's halt nur immer so brav wÀÀrds." Mein Vater trat bei der Vorbereitung und Abwicklung dieses Gedenk¬tages nicht so sehr in Er­scheinung. Und in meiner Kinderzeit gab es noch kein Pendant fÀGÀr den Muttertag: den Vatertag. Der wurde erst viel spÀÀter und mehr aus wirtschaftlichen ErwÀÀgungen einge¬šfÀGÀhrt. Woher kommt es bloÀÀ, daÀÀ zunÀÀchst nur der Mutter und nicht auch dem Vater durch spezielle Gedenktage eine derartige Aufmerksamkeit gezollt wurde? Seit wann gibt es den Muttertag? Ô “X ÔBereits im 16. Jahrhundert wurde in England mitten in der Fasten¬zeit, an ÃÃMitfastenÄÄ, der soge­Ô “X Ônannte ÃÃSonntag LaetareÄÄ, als ÃÃMothering DayÄÄ, als Muttertag gefeiert. SpÀÀter geriet dieser Brauch wieder in Vergessenheit. Ô “XÄ ÔErst 1908 erlieÀÀ die Amerikanerin Ann Jarvis einen Aufruf zur Er¬richtung eines General ÃÃMemo­Ô “X¯ Ôrial Day of all MothersÄÄ (Allgemeiner GedÀÀchnistag fÀGÀr alle MÀGÀtter). ZunÀÀchst haben 45 Unions­staaten šdiesen Gedanken aufgegriffen. 1912 wurde ein diesbezÀGÀglicher Fei¬ertag in den USA von Ô ‘Xƒ Ôden Methodisten eingefÀGÀhrt und am 8.Mai 1914 hat der amerikanische KongreÀÀ den à ÃMuttertagÄ Ä Ô “Xl! Ôzum offiziellen Feier¬tag erklÀÀrt. Gleichzeitig belebten die Briten den alten ÃÃMothering SundayÄÄ wieder. Durch die Heilsarmee wurde der Muttertag 1917 in der Schweiz ein¬gefÀGÀhrt. ÀFÀber Norwegen (1918) und Schweden (1919) fiel dieser Ge¬denktag 1922 in Deutschland auf fruchtbaren Boden. Auf die Initiative von Marianne Hainisch, der BegrÀGÀnderin und FÀGÀh¬rerin der À>Àsterreichischen Frauenbewegung wurde der Muttertag 1924 in À>Àsterreich heimisch. Abgesehen von einigen Ausnahmen unter den VÀ?Àlkern dieser Erde, wo die Mutter das Sagen hatte, also das Matriarchat herrschte, spiel¬te in der Entwicklung des Abendlandes die Va¬terherr­šschaft die entscheidende Rolle. SÀ?Àhne waren unter den Kindern šweitaus willkommener als MÀÀd­chen. Die Frau stand nicht so hoch im Kurs. Wenn man die EheschlieÀÀungsriten bis herein ins 17. Jahrhun¬dert betrachtet, muÀÀ man feststellen, daÀÀ fÀGÀr die Braut, die Frau ein Preis zu bezahlen war. Vor der Hochzeit war die junge Frau im Besitz des Vaters und nach dem Braut¬kauf im Besitz des Mannes. Sie stand im allgemeinen gesellschaftlichen BewuÀÀtsein recht¬lich nicht ne­ben, sondern unter dem Mann. Ôþ/G1G1G1±±ÔŒDurch die enge biologische Bindung des Kindes an die Mutter hat sie vor allem in den ersten Lebensjahren eine unersetzbare Verant¬wortung dem Kind gegenÀGÀber. Und aufgrund dieser Be­deutung in der Mutterrolle war es mehr als passend, endlich den Wert der Frau im À?Àffentlichen BewuÀÀtsein zu heben. Ei¬ne Mutter ohne Vater bezie¬šhungsweise ein Vater ohne Mutter ist jedoch un¬šdenkbar. Ein Kind braucht, um entstehen und gesund heran¬wachsen zu kÀ?Ànnen, nicht nur mÀGÀtterli¬che, sondern auch vÀÀterli¬che Elemente. Noch bevor wir das Licht der Welt erblicken, hat sich zwischen diesen beiden Men¬schen, die dann unsere Eltern wer¬den, etwas sehr Ent¬šscheidendes vollzogen: Ihre liebende Ver¬einigung wurde zum Beginn unseres Lebens. Diese Liebe sollte ein Erlebnis sein, durch das Ehemann und Ehe¬frau sich in einer rei¬nen Verbindung vereinigen, um Kinder zu zeugen, die das Leben, das volle Leben wei¬tertragen sollten. Das Zentrum des Lebens ist Liebe, und das Men¬schenge¬šschlecht wird durch die Wege des Lebens und der Liebe von Ehemann und Ehefrau weitergegeben. Die VerknÀGÀpfung von Liebe, Leben und Erbgut (physisch wie geistig) ist es, was der Ge¬schichte ihre KontinuitÀÀt verleiht. Und wenn da nicht wirkliche Liebe im Spiel ist, bedingungslose und selbstlose Liebe, darf man sich nicht wundern, wenn das Ergebnis nicht dementsprechend ist. Wie sagt Johann Wolfgang Goethe so schÀ?Àn?: "Wer den ersten Knopf verfehlt, kommt mit dem ZuknÀ?Àpfeln nie zurecht." Aber nehmen wir einmal an, wir haben nicht verfehlt und wir ver¬šfeh¬len nicht. Vater und Mutter haben sich nicht nur zueinander hinge¬zo¬gen gefÀGÀhlt, sondern haben einander wirklich geliebt. Und nun kommt das Ergebnis zur Welt, die Frucht ihrer Liebe. Jetzt beginnt das eigentliche Eltern©Werden. Das bedeutet, daÀÀ auch ein Elternpaar, das keine eigenen Kinder bekommen kann, durch ein adoptiertes Kind seine elterliche Rolle erfÀGÀllen kann. Es handelt sich ja nicht nur um einen biologischen ProzeÀÀ. Wie ÀGÀberall hat der Mensch auch und gera¬de hierin seine Ver­antwor¬tung aus freien StÀGÀÇckǬken einzubringen, die ihm niemand ab¬nehmen kann. Ohne daÀÀ wir bewuÀÀt die tiefe Ebene des Herzens einbringen, wÀGÀrden wir uns auf die animalische Ebene begeben. Ein Mann wird zum Ehe¬mann und Vater durch diese Frau und Mut¬ter und umgekehrt. Diese Tatsache ver¬šleiht be¬i¬den einen Wert, der ÀGÀber ihre in¬dividuelle PersÀ?Ànlichkeit hinaus¬ragt. Diese Ein¬šheit als Eltern ist ein dynamischer ProzeÀÀ, der uns als Ein¬zelwesen und als diese hÀ?À­here Familieneinheit wachsen lÀÀÀÀt, wenn wir bewuÀÀt stÀÀndig daran arbeiten. WÀGÀrde in diesem ProzeÀÀ das Kind nur einen Elternteil erleben © in À>Àsterreich sind das ÀGÀber 16% © wÀGÀrde sich das beim Kind einerseits in emotionellen Mangelerscheinungen bemerkbar machen und anderer¬seits wÀGÀrde es hilflos ÀGÀberfordert sein, weil es ja bis zu einem gewissen Grad den Partner des Elternteiles ersetzen muÀÀ. Das Kind erlebt fÀGÀr sich Vater und Mutter, und es lernt auch, wie Mann und Frau, Vater und Mutter miteinander umgehen sollen. Als Eltern šblicken wir in den unverfÀÀlschten Spiegel unserer Kinder und er¬škennen sofort: So war ich, so bin ich. Es ist auch nicht nur so, daÀÀ die Eltern ihre Kinder erziehen, die Kinder erziehen auch ihre El¬tern. Sie erziehen uns dazu, echt, aufrichtig, wahrhaftig zu šsein. Kinder decken unbarmherzig das Falsche in uns auf: "Red šnicht so mit mir!" sagte unlÀÀngst meine Frau zu unserer FÀGÀnfjÀÀhri­gen. "Wieso nicht?" gab sie zur Antwort, "Du redest ja auch so mit mir." So bringen uns unsere Kinder dazu, uns selbst zu erziehen und zu wertvollen Menschen, VÀÀtern und MÀGÀttern, zu guten Eltern zu werden. Der amerikanische Psychotherapeuth Scott M. Peck kommt am Ende šseines Buches "Der wun­derbare Weg" zu dem SchluÀÀ, daÀÀ die Aufgabe des Menschen darin bestÀGÀnde, Gott zu werden. Nur lehnten viele und gerade religiÀ?Àse Menschen dieses Ansinnen ab, weil es ihnen viel zu mÀGÀhselig sei, stÀÀndig an sich selbst zu arbeiten. Und wenn Gott ein Vater ist, unser allererster Vater, dann muÀÀ da auch eine Mutter sein. Die zum Katholizismus konvertierte jÀGÀdische Philo­sophieprofessorin Edith Stein bezeichnet in ihren Schriften den Heiligen Geist als den weiblichen Aspekt Gottes. Und das ist eigentlich von der hebrÀÀischen Sprache her evident. Wenn wir weiter folgern, daÀÀ Gott in sich eine Einheit ist, kommen wir zu dem logischen Ergebnis, daÀÀ unser Vater im Himmel die Einheit von Vater und Mutter ist, Eltern.Ô=0G1G1G1±±ÔŒ™Wenn wir in dieser Welt in Frieden leben wollen, dann mÀGÀssen wir die Verantwortung Gottes ÀGÀbernehmen und danach trachten, die Ego¬ismen auszumerzen und einander selbst© und bedin­gungslos zu šlieben. NatÀGÀrlich setzen gute und wahre Eltern gute und wahre Ein¬zelpersonen voraus. Die Harmonie beginnt also in uns selbst, zwi¬schen meinem Geist und meinem KÀ?Àrper. Dort bleibt sie aber nicht stehen. Die šHarmonisierung muÀÀ sich auch in der Familie abspielen und von šdort auf die Gesellschaft, ja auf die ganze Welt ÀGÀbergrei¬fen. Die Menschen wer¬den erst dann wie Geschwister in dieser Welt leben škÀ?Ànnen, wenn es gute, wahre Eltern gibt. Ohne Eltern gibt es kein Zuhause. Als Kinder unserer Eltern tragen wir Elemente von beiden Teilen in uns, gute und weniger gute. An den Kindern und in ihnen sieht man, daÀÀ Eltern, Vater und Mutter von der Grundkonzeption her eine un¬lÀ?Àsbare Einheit bil¬den, bilden sollten. Wenn so viele Ehen frÀGÀ¬her oder spÀÀter in BrÀGÀ­che gehen, dann deshalb, weil deren Einzel¬bau¬šsteine schon brÀGÀchig waren; dann deshalb, weil das Motiv, aus dem wir unsere Ehen ge¬šschlossen haben, versteckt oder offenkundig ego¬istisch war. Nicht "Ich©fÀGÀr©dich" hieÀÀ hier die Devise, sondern "Du©fÀGÀr©mich". Und so wird der Ego­ismus immer weiter vererbt. Gerade in diesem Jahr der Familie ist es angebracht, davon zu šsprechen, daÀÀ wir Eltern brau­chen, die ihren Nachkommen echte, un¬verfÀÀlschte Liebe vermitteln kÀ?Ànnen. Mit Computer kann man heute sehr viel: Lernen, Wissen vermitteln, spielen, arbeiten, schrei¬šben, zeichnen, malen usw. Doch fÀGÀr die Liebe und das Leben brau¬šchen wir Eltern. Ô ‘X ÔÃ Ã Ä Ä Ô ‘X Ôà ÃInitiieren wir einen Elterntag. Ein Tag oder Sonntag im Jahr sollte den Eltern gewid¬met sein, damit uns šwieder unsere hervorra¬gende und beglÀGÀckende Verantwortung als die¬se Einheit von Vater und Mutter bewuÀÀt wird. Die nachkommenden Ge¬nerationen werden es uns danken, wenn wir diese Aufgabe gelebter Elternschaft mit all unseren KrÀÀften des Herzens erfÀGÀllen. Ô ‘X| ÔÄ ÄÁ`O#GÁHeinrich K.ƒ Ô ½he ÔÃÃKurzfassung:ÄÄ Ô Úss ÔÐÐÐ ±±±± ÐÐ ±Ø±Ø ÐÑ#:mô\  PŽ–Ó; UXP#Ñà ÃÃÃAlles Gute nur zum Muttertag?Ä ÄÄÄ Ô ½hÀ ÔÃÃPlÀÀdoyer fÀGÀr einen Elterntag.ÄÄ In meiner Kinderzeit klapperten meine Schwester, einige šFreunde und ich am Samstag vorm Muttertag die unserem HÀÀuschen umliegenden GÀÀrten ab und erbaten uns Blumen zum Mutter­tag: Goldregen, šPfingstrosen, Tulpen, Flieder und was im¬mer die Jah¬reszeit hergab. Zuhause stopften wir die Beute in alle verfÀGÀg¬baren vase©ÀÀhnlichen GefÀÀÀÀe und ver¬steckten sie zunÀÀchst im Holzschuppen oder im Kohlenkeller. FrÀGÀh am Morgen des Ehrentages fÀGÀr die Mutter verteilten wir die blumenhaltigen GefÀÀÀÀe gleich­mÀÀÀÀig im Haus. Kissen wurden her¬angeschleppt, um den Sessel der Mutter weich und bequem auszustat¬ten. Der Tisch wurde gedeckt, die Eier gekocht, nur den Kaffee wollte meine Mutter schon selbst zuberei¬ten. In dieser ernsten und fÀGÀr sie le¬benswichtigen Angelegenheit wollte sie kein Risiko eingehen. Ô “Xº* ÔBereits im 16. Jahrhundert wurde in England an ÃÃMitfastenÄÄ der soge¬nannte ÃÃSonntag LaetareÄÄ als Ô “X¥+ ÔÃÃMothering DayÄÄ, als Muttertag gefeiert. SpÀÀter geriet dieser Brauch wieder in Vergessenheit. Ô “X�, ÔErst 1908 erlieÀÀ die Amerikanerin Ann Jarvis einen Aufruf zur Er¬richtung eines General ÃÃMemo­Ô “X{- Ôrial Day of all MothersÄÄ (Allgemeiner GedÀÀchnistag fÀGÀr alle MÀGÀtter). ZunÀÀchst haben 45 Unions­Ô ‘Xf. Ôstaaten šdiesen Gedan¬ken aufgegriffen. Am 8.Mai 1914 hat der amerikanische KongreÀÀ den à ÃMut­Ô “XO/ ÔtertagÄ Ä zum offiziellen Feier¬tag erklÀÀrt. Gleichzeitig belebten die Briten den alten ÃÃMothering Ô “X:0 ÔSundayÄÄ wieder. Ô:0G1G1G1±±ÔŒ™Durch die Heilsarmee wurde der Muttertag 1917 in der Schweiz ein¬gefÀGÀhrt. ÀFÀber Norwegen (1918) und Schweden (1919) fiel dieser Ge¬denktag 1922 in Deutschland auf fruchtbaren Boden. Auf die Initiative von Marianne Hainisch, der BegrÀGÀnderin und FÀGÀh¬rerin der À>Àsterreichischen Frauenbe¬wegung wurde der Muttertag 1924 in À>Àsterreich heimisch. Ei¬ne Mutter ohne Vater bezie¬šhungsweise ein Vater ohne Mutter ist jedoch un¬šdenkbar. Ein Kind braucht, um entstehen und gesund heran¬wachsen zu kÀ?Ànnen, nicht nur mÀGÀtterli¬che, sondern auch vÀÀterli¬che Ele¬mente. Noch bevor wir das Licht der Welt erblicken, hat sich zwischen diesen beiden Men¬schen, die dann unsere Eltern wer¬den, etwas sehr Ent¬šscheidendes vollzogen: Ihre liebende Ver¬einigung wurde zum Beginn unseres Lebens. Diese Liebe sollte ursprÀGÀnglich ein Erlebnis sein, durch das Ehemann und Ehe¬frau sich in einer rei¬nen Verbindung vereinigen, um Kinder zu zeugen, die das Leben, das volle Leben wei¬tertragen sollten. Das Zentrum des Lebens ist Liebe, und das Men¬schenge¬šschlecht wird durch die Wege des Lebens und der Liebe von Ehemann und Ehefrau weitergegeben. Die VerknÀGÀpfung von Liebe, Leben und Erbgut (physisch wie geistig) ist es, was der Ge¬schichte ihre KontinuitÀÀt verleiht. Und wenn da nicht wirkliche Liebe im Spiel ist, bedingungslose und selbstlose Liebe, darf man sich nicht wundern, wenn das Ergebnis nicht dementsprechend ist. Ein Mann wird zum Ehe¬mann und Vater durch diese Frau und Mut¬ter und umgekehrt. Diese Tatsache ver¬šleiht be¬i¬den einen Wert, der ÀGÀber ihre in¬dividuelle PersÀ?Ànlichkeit hinaus¬ragt. Diese Ein¬šheit als Eltern ist ein dynamischer ProzeÀÀ, der uns als Ein¬zelwesen und als diese hÀ?À¬here Familieneinheit wachsen lÀÀÀÀt, wenn wir bewuÀÀt stÀÀndig daran arbeiten. WÀGÀrde in diesem ProzeÀÀ das Kind nur einen Elternteil erleben © in À>Àsterreich sind das ÀGÀber 16% © wÀGÀrde sich das beim Kind einerseits in emotionellen Mangelerschei¬nungen bemerkbar machen und anderer¬seits wÀGÀrde es hilflos ÀGÀberfordert sein, weil es ja bis zu einem gewissen Grad den Partner des Elternteiles ersetzen muÀÀ. Das Kind erlebt fÀGÀr sich Vater und Mutter, und es lernt auch, wie Mann und Frau, Vater und Mutter miteinander umgehen sollen. Als Eltern šblicken wir in den unverfÀÀlschten Spiegel unserer Kinder und er¬škennen sofort: So war ich, so bin ich. Es ist auch nicht nur so, daÀÀ die Eltern ihre Kinder erziehen, die Kinder erziehen auch ihre El¬tern. Der amerikanische Psychotherapeuth Scott M. Peck kommt am Ende šseines Buches "Der wun­derbare Weg" zu dem SchluÀÀ, daÀÀ die Aufgabe des Menschen darin bestÀGÀnde, Gott zu werden. Nur lehnten viele und garade religiÀ?Àse Menschen dieses Ansinnen ab, weil es ihnen viel zu mÀGÀhselig sei, stÀÀndig an sich selbst zu arbeiten. Und wenn Gott ein Vater ist, unser allererster Vater, dann muÀÀ in Ihm auch eine Mutter sein. Gott ist dann unsere Eltern. Wenn wir in dieser Welt in Frieden leben wollen, dann mÀGÀssen wir die Verantwortung Gottes ÀGÀberneh¬men und danach trachten, die Ego¬ismen auszumerzen und einander selbst© und bedin­gungslos zu šlieben. NatÀGÀrlich setzen gute und wahre Eltern gute und wahre Ein¬zelpersonen voraus. Die Harmonie beginnt also in uns selbst, zwi¬schen meinem Geist und meinem KÀ?Àrper. Dort bleibt sie aber nicht stehen. Die Harmonisierung muÀÀ sich auch in der Familie abspielen und von šdort auf die Gesellschaft, ja auf die ganze Welt ÀGÀbergrei¬fen. Die Menschen wer¬den erst dann wie Geschwister in dieser Welt leben škÀ?Ànnen, wenn es gute, wahre Eltern gibt. Ohne Eltern gibt es kein Zuhause. Ô ‘X ( ÔÃ Ã Ä Ä Ô ‘Xõ( Ôà ÃInitiieren wir einen Elterntag. Ein Tag oder Sonntag im Jahr sollte den Eltern gewid¬met sein, damit uns šwieder unsere hervorra¬gende und beglÀGÀckende Verantwortung als die¬se Einheit von Vater und Mutter bewuÀÀt wird. 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