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Aus diesen Grund ist es nÀ?Àtig, einzelne Ob­jekte weit in den Raum hineinzustellen. Nach der VorfÀGÀhrung werden alle Bilder frei sichtbar sein. ICH BITTE NUN HERRN REITBAUER UND SEIN QUINTETT UM EIN WEI­TERES STÀFÀCK 3.ÂX00ÂAnspracheƈ0Æ 4.ÂX00ÂMusikƈ0Æ 5.ÂX00ÂKarin BjÀ?ÀrnÀ?Àyƈ0Æ 6.Á00ÁLeon Einberger 7.ÂX00ÂJiri Douchaƈ0Æ 8.Á00ÁLiselotte Walchshofer 9.ÂX00ÂHermann Friedelƈ0Æ 10.ÂX00ÂEva Jandejskovaƈ0Æ 11.ÂX00ÂAnna Postlbauerƈ0Æ 12.ÂX00ÂGert Schmidingerƈ0Æ 13.ÂX00ÂJan und Tamara Brabenecƈ0Æ 14.ÂX00ÂWang Shuƈ0Æ 15.ÂX00ÂSieglinde Layrƈ0Æ 16. ÂX00ÂMusikƈ0Æ 17.ÂX00ÂUND NUN, MEINE DAMEN UND HERREN, DARF ICH SIE EINLA­DEN, DIE PRÀÀSENTATION DER TÀFÀROBJEKTE VON KARIN BJÀ>ÀRNOY IN EINER PREFORMANCE, DIE DIE KÀFÀNSTLERIN UNTER DER KUNDIGEN HAND DES SCHAUSPIELERS UND REGISSEURS HERRN MAX ACHAZ EINSTUDIERT HAT, AUF SICH EINWIRKEN ZU LAS­SEN.ƈ0Æ ÂX00ÂDa diese AuffÀGÀhrung einige Aufmerksamkeit erfordert, ist es fÀGÀr kleiner Kinder sicher zu anstrengendƈ0ÆÔ\+P.À,À,ˆˆÔŒ18.ÂX00ÂUND NUN BITTE ICH ZU EINEM KLEINEN BUFFET, DAS IM ESS­ZIMMER VORBEREITET IST.ƈ0ÆÔ,P.À,À,ˆˆÔ Ansprache zur ErÀ?Àffnung der 14. Kulturwochen im Haus šSchmied an der StraÀÀ in Gaflenz am 14. August 1993. Sehr geehrter Herr VizebÀGÀrgermeister, verehrte Damen und Her¬ren, liebe Freunde. Bei den letzten intensiven Vorbereitungen am gestrigen šAbend habe ich mich gefragt: Welchen Titel wÀGÀrde ich dieser Ausstellung geben? Zwei kurze SÀÀtze sind mir in den Sinn gekommen, die ich nicht mit einem Rufzeichen, sondern mit einem Fragezeichen versehen will: Quo vadis, Mensch? Quo vadis, Erde? Soll der Mensch ÀGÀberhaupt weitergehen? Soll er nicht dort bleiben wo er ist? Das bleiben was er ist? Angelus Silesius, der sÀÀchsische Bote kommt zu der lapidren Feststellung: "Mensch, so du etwas sein willst, so bleibe ja nicht stehen. Man muÀÀ von einem Licht fort in ein andres gehen." Wir erleben heute in unserer Welt wichtige VerÀÀnderungen. Wir erleben, wie MachtblÀ?Àcke zerbrechen, sich starre Gren­zen À?Àffnen, wie national©individualistische Tendenzen er­neut FuÀÀ fassen. Wir erleben aber auch mehr und mehr, daÀÀ alle Geschehnisse auf dem Erdball © der Regenwald am Amazo­nas, ÀFÀberschwemmungen in Nepal, ein gerettetes Kind in Sa­rajewo © unmittelbar uns selbst, unseren Lebensraum, unser Sein betreffen. ¬Doch dahinter ver¬birgt sich etwas ganz an¬deres. Es sind VerÀÀnde¬rungen, die die tiefsten Schichten unseres BewuÀÀt­seins an¬gehen, unsere Seele, jene Basis un¬seres šSeins, die unsere PersÀ?Àn¬lichkeit ausmacht. Diese Ver¬ÀÀnde¬rungen voll­ziehen sich zu¬nÀÀchst šnicht bei allen gleich¬zei¬tig, aber doch welt¬um¬span¬nend. Einen wichtigen Beitrag fÀGÀr dieses VerÀÀnderung hin zu einem neuen BewuÀÀt¬sein¬ hat in¬teressanterweise die Tech¬nik gelie­fert: die šWelt¬šraumfahrt. Edgar Mitchell, der 6. Mensch, der seinen FuÀÀ auf den Mond setzte, beschreibt seine Erfahrung als unmit¬telbares Welt­bewuÀÀtsein: "Dort oben hÀ?Àrt man auf, BÀGÀr¬ger Amerikas oder RuÀÀlands zu sein. Alle Grenzen sind šplÀ?Àtzlich verschwunden.Ô\+P.À,À,ˆˆÔ Man ist BÀGÀrger dieser Erde." Die meisten Astronauten sind von dieser Erfahrung verÀÀndert zurÀGÀckgekehrt. Sie empfanden den Anblick der Erde schÀ?Àn und voller Zauber. Auch ein KÀGÀnstler empfindet den Anblick der Erde oder eines Details von ihr, schÀ?Àn und bezaubernd. Und diesen Eindruck sucht er seiner menschlichen Umgebung zu vermitteln. Den Weltraumfahrern wurde aber auch mehr und mehr šklar, daÀÀ dort unten nicht alles zum besten stand. Als sie zu­šrÀGÀckkamen, wollten sie auf die eine oder andere Art hel¬fen. Bis zu jenem Zeitpunkt, da wir uns anschickten, den Sprung ins All zu wagen, waren wir Menschen auf der Erde wie FlÀ?Àhe auf einem Elefanten. Wissenschaftliche FlÀ?Àhe: Wir haben die Haut stu¬diert, gemessen wie tief sie ist, šSchweiÀÀperlen und Haare entdeckt und den Elefanten insge¬samt kartografiert. Und eines Tages macht so ein Floh einen gewaltigen Sprung: 20 m in die HÀ?Àhe. Er schaut sich dieses Ding an, das sich Elefant nennt und fragt sich:"KÀ?Ànnte es denn sein, daÀÀ die­ser Elefant eigentlich ein ganz selbst¬stÀÀndiger, lebender Organismus ist?" Das ist die erste markante VerÀÀnderung, die mit uns vorge­gangen ist. Wir haben diesen Riesensprung gemacht, 70, 80 km in die HÀ?Àhe, bis wir schlieÀÀlich die ganze Erde sehen konnten. Viele Wissenschaftler befassen sich ganz ernsthaft mit der Fra¬ge, ob nicht dieser Planet ein ganz selbstÀÀndig lebender Organismus ist, eine Einheit, ein Ganzes © mit allem, was in ihr und auf ihr ist. Eine Reihe von wissenschaft¬li¬chen Untersu¬chungen hin¬šsichtlich der Entwicklung des Lebens auf der Erde scheinen diese Vermutung zu bestÀÀtigen. Und welche Funktion hat nun der Mensch in diesem globalen Organismus, in diesem einheitlichen Ganzen, das sich Erde nennt? Schauen wir uns den Menschen einmal an: Erst die Gene ma¬chen aus uns mehr als eine biologische Galertmasse. Sie machen aus uns einen einzigartigen lebenden Organismus. Wenn die Gene durcheinandergebracht werden, halten sie das System nicht mehr zusammen. Einzelne Zellen werden zu RÀÀu­berzellen, die sich selbstÀÀndig machen auf kosten des KÀ?ÀrÔ\+P.À,À,ˆˆÔ®pers. Der Mensch in der Gesellschaft ent¬šspricht einer Zelle. Das, was wir als parallele Funktion zu den Genen erkennen, be­fin¬det sich in unserem BewuÀÀtsein. Es ist diese tiefste Ebene des Selbst, unsere Seele. Genau sie scheint uns zu­sam¬menzuhalten. Wenn wir sie nicht erfahren, wenn wir keine Verbindung zu dieser tiefsten Schicht in uns selbst haben, werden wir wie RÀÀuberzellen, die selbstsÀGÀch¬tig funktionie­ren, ohne Kenntnis der BedÀGÀrfnisse des ganzen Systems. Das, was in der Haut steckt, bin ich. Was auÀÀer¬halb der Haut ist, bin ich nicht. Das ist richtig. Wir sind ganz sicher einzigartige Individuen, die es in der Ge¬šschichte der šMenschheit und zum gegenwÀÀrtigen Zeitpunkt kein zweites Mal gibt. Doch die ganze Wahrhheit ist das nicht. Damit ist nicht unsere wahre IdentitÀÀt ausgeschÀ?Àpft. Das wirkliche, das reine Selbst ist tatsÀÀchlich schwerer zu begreifen. Versu­chen Sie einmal diese tiefere Ebene des Einsseins zu erfas­sen. Ganz ÀÀhnlich ergeht es Ihnen, wenn Sie ein Loch be­šschreiben wollen, das sich in einem StÀGÀck braunen Holzes be¬findet. Versuchen sie ein Loch zu malen, zu zeichnen. Es ist unmÀ?Àglich, das Loch an sich darzustellen. Genauso ist es mit unserem Ganz©Sein. Wir neigen dazu es mit Hilfe der Dinge zu beschreiben, die es umgeben: Mit den BesitztÀGÀmern, mit den Rollen, die wir spielen, unserem sozialen Status. Und noch subtiler und gefÀÀhrlicher: mit unseren wissen­šschaftlichen und religiÀ?Àsen GlaubenssÀÀtzen. Wenn wir bedenken, wie schlecht wir unsere Umgebung behan­deln, so geschieht das deshalb, weil wir sie als getrennt von uns selbst erleben. Gregory Bateson hat das einmal sehr krÀÀftig ausgedrÀGÀckt: "Wenn diese Ich©gegen©Du©Einstellung auch fÀGÀr Deine Beziehung zur Natur gilt, und du ÀGÀber moder­ne Techno¬logie verfÀGÀgst, dann gleichen Deine ÀFÀberlebens­šchancen denen eines Schneeballs in der HÀ?Àlle. Du wirst ent­weder an den giftigen Nebenprodukten Deines HaÀÀes oder an ÀFÀberweidung sterben. Ich mÀ?Àchte Sie hier noch mit einer Tatsache konfrontieren, die hÀ?Àchst interessant ist, wenn wir verstehen wollen, inÔ\+P.À,À,ˆˆÔ welche Richtung sich das BewuÀÀtsein der Menschheit entwiÇckÇ­kelt, in welche Richtung der Mensch und mit ihm die ganze Erde gehen: FÀGÀr das Entstehen einer lebenden Zelle scheinen unge¬fÀÀhr 10 Milliarden Atome nÀ?Àtig zu sein. Auf der nÀÀchsten Entwick­lungsebene machen wir nun die Beobachtung, daÀÀ die gleiche Anzahl an Nervenzellen notwendig war, damit die Art von menschlichem BewuÀÀtsein entsteht, die charakteristisch fÀGÀr die Menschheit ist. Da wir dieses Muster durchweg an¬tref­fen, liegt es nahe, daÀÀ fÀGÀr die Entstehung irgendeiner pla­netarischen Organisation menschliches BewuÀÀtsein in ei¬ner GrÀ?ÀÀÀenordnung von 10 Milliarden nÀ?Àtig wÀÀre. Was die Anzahl der ErdbevÀ?Àlkerung angeht, so haben wir bereits jene GrÀ?ÀÀÀe erreicht, die in der Tola¬ranz¬grenze dieser 10 Milli¬arden liegt. Unser Gehirn entwickelt sich zwischen der 8. und 13. Woche nach der EmpfÀÀngnis. Wenn man sich nun vorstellt eine Ner­venzelle im eigenen Gehirn zu sein, hat man zunÀÀchst reich­lich Platz. Dann kommt es plÀ?Àtzlich zu einer BevÀ?Àlkerungs­explosion der Nervenzellen. Als Nervenzelle wÀGÀrde man den­ken: Um Gottes Willen, hier wird es gefÀÀhrlich. Der Sauer­stoff reicht nicht, das Blut wird auch bald knapp. Aber plÀ?Àtzlich, in der 13. Woche hÀ?Àrt die Explosion auf. Von da an besteht der ganze EntwicklungsprozeÀÀ des Nervensystems an einem Zuwachs der Verbindungen zwischen den Zellen. Ein ÀÀhnlicher ProzeÀÀ lÀÀÀÀt sich gerade auf der Erde beobach­ten. Die BevÀ?Àlkerungsexplosion kommt langsam zur Ruhe, und wir beginnen stÀÀrkere Verbindungen untereinander aufzubau­en. Wir ste¬hen vor Tat¬sache, daÀÀ wir unser indivi¬du¬el¬les Da¬sein als Einzelzel¬le aufge¬ben, aufgeben mÀGÀssen; doch šgleichzeitig erÀ?Àffnet sich uns die MÀ?Àglich¬škeit, daÀÀ wir uns zusammen¬šschlieÀÀen zu einem weltumspannen¬den BewuÀÀt¬sein. All unsere Vorstellungen ÀGÀber uns selbst mÀGÀssen er¬neuert wer­den. Heute ist es die wich¬tigste Aufgabe ÀGÀberhaupt zu ler­nen auf neue Art zu den¬ken, auf neue Art zu sein, eine neue Art des Be¬wuÀÀtseins zu er¬fahren. Wir mÀGÀssen uns von den Einstellungen des hautverkapselten Ichs abwen¬den und uns den durchlÀÀssigen RÀÀndern zuwenden. Die Grenzen gibt esÔ\+P.À,À,ˆˆÔ noch, doch sie sind weniger dicht. AuÀÀerdem sehen wir dann, daÀÀ die sogenannte ÀÀuÀÀere Welt genauso ist wie wir selbst. In der Vergangeheit, bis ca 1900 hat sich die Menschheit (wenigstens im Westen) hauptsÀÀchlich mit Landwirtschaft beschÀÀftigt. Dann begann das industrielle Zeitalter. Ab 1900 wurde der grÀ?ÀÀÀte Teil menschlicher Zeit auf die Indu­strie verwendet. Das blieb so bis 1975. Heute stehen wir, was die menschliche AktivitÀÀt angeht, mitten im Zeitalter der Information. Dieses Zeitalter haben wir schneller erreicht als je fÀGÀr mÀ?Àglich gehalten wurde. Alle 6 Jahre hat sich die Informationsmenge verdoppelt. Das industrielle Wachstum verdoppelt sich nur alle 14 Jahre. Und jetzt kommt noch eine andere Entwicklung hinzu, die zunÀÀchst vÀ?Àllig belanglos erscheint. Diesen ProzeÀÀ kÀ?Ànnte man BewuÀÀtseinsbearbeitung nennen. ÀFÀberall auf der Welt beschÀÀftigen sich Menschen mit der Entwicklung des mensch­lichen Geistes und den MÀ?Àglichkeiten, die daraus erwach¬šsen. Die Anzahl dieser Menschen ist noch derart klein, daÀÀ sie noch nicht zum Tragen kommt. Doch Untersuchungen haben er­geben, daÀÀ sich ihre Zahl alle 3 bis 4 Jahre verdoppelt. Das lÀÀÀÀt erwarten, daÀÀ wir im Jahre 2000 das Zeitalter des mensch¬lichen Geistes betreten werden. Wir wÀGÀrden dann einen ent¬scheiden¬den Wandel der Werte erleben, da immer mehr Men­šschen zu jener tieferen Erfahrung des Einsseins Verbindung aufneh¬men und geichzeitig ihre persÀ?Ànlichen kleinen Belan¬ge auf¬geben und anfangen im Gleichklang mit der ganzen Mensch­heit, mit der Erde zu leben. Die Vorstellung, daÀÀ es tiefere Ebenen des FÀGÀhlens und Den­kens gibt, ist nicht neu. Diese Urweisheit hat die Mensch­heit immer besessen. Doch es geschah immer wieder dassel¬be: Wenn der Lehrer dieses BewuÀÀtseins nicht mehr da war, muÀÀte die Lehre durch schriftliche und mÀGÀndliche Wei¬tergabe ver­breitet werden. Wenn sie sich in der Umgebung ausbreitete, wurde sie ganz unvermeidlich verzerrt und von der Kultur der jeweiligen Zeit aufgezogen. Heute geschieht etwas vÀ?Àllig anderes. Die gleiche Idee štaucht auf allen Kontinenten unter allen VÀ?Àlkern immer wie­der auf. Wenn sich nun diese Weisheit von den verschiedenenÔ\+P.À,À,ˆˆÔ Zentren ausbreitet, begegnet sie sich sozusagen selbst. Und statt sich, wie frÀGÀher, aufzulÀ?Àsen, kommt sie als Feedback zurÀGÀck, baut sich auf und fÀGÀhrt schlieÀÀlich zu einer hoch­synergetischen Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die in vie­ler Hinsicht individueller sein kann als unsere heutige. FÀGÀr diese Entwicklung scheint mir der KÀGÀnstler, der schÀ?Àp­ferische Mensch, eine Vorreiterrolle zu spielen. Einerseits ist er der EmpfÀÀnger einer Botschaft, die er © und dies ist oft eine Last © mit dem Wort der Poesie, durch die Musik, mit dem Pinsel, dem Schnitzmesser und vielem anderen mehr der Menschheit ÀGÀbermitteln muÀÀ. Meines Er¬achtens hat ein KÀGÀns¬tler ÀGÀber die Beherr¬šschung seiner speziellen Tech¬nik hinaus eine Sendung zu erfÀGÀllen, die in der Regel erst in der Zukunft zum Tragen kommt. Damit nimmt er eine Last auf sich, die ihn machmal zu erdrÀGÀcken aber auch zu beflÀGÀgeln scheint. Die Krise, in der sich die Menschheit heute befindet, ist eine Herausforderung, um auf etwas Neues zuzugehen. Die derzeitige Krise ist eine BewuÀÀtseinskrise. Sie betrifft den Wandel von unserer SelbsteinschÀÀtzung als isolierte Wesen zu einem VerstÀÀndnis von uns selbst als Teile eines viel grÀ?ÀÀÀeren Ganzen, als Teile einer Weltfamilie, als Tei­le eine groÀÀen Organismus. Unsere Herausforderung ist es, diesen Wandel zu vollziehen. KÀ?Ànnen wir als Gattung zusammenkommen, und anfangen, als eine Menschheit, als ein System zu leben?. Die Frage ist letzlich, ob wir das in uns selbst erfahren kÀ?Ànnen. Wenn nicht, dann sind unsere Reden von Einheit, von Vereinigung nur Lippenbekenntnisse, und wir laufen weiterhin mit unse­ren hautverkapselten kleinlichen BewuÀÀtsein in die Welt hinaus. Ich mÀ?Àchte schlie¬ÀÀen mit eine Zitat aus einem StÀGÀck des englischen BÀGÀhnenau¬tors Christo¬pher Frey: "Das menschliche Herz kann gehen soweit wie Gott. Dunkel und kalt mÀ?Àge es sein. Doch die ist kein Winter jetzt. Das gefrorene Elend aus Jahrhunderten reiÀÀt, bricht, kommt in Bewegung. Der Donner ist der Donner der StrÀ?Àme, des Tau­ens, der Flut, des plÀ?Àtzlichen FrÀGÀhlings.Ô\+P.À,À,ˆˆÔŒGott sei Dank! Unsere Zeit ist jetzt. Jetzt, da das Falsche hochkommt, um uns ÀGÀberall zu begegnen, uns niemals zu ver­lassen, bis wir den grÀ?ÀÀÀten Schritt der Seele tun, den Men­schen jemals taten. Die Dinge sind jetzt seelengroÀÀ. Forschungsreise ins GÀ?Àttliche ist das Unternehmen. Aber worauf wartet ihr? Es braucht soviele tausend Jahre zu erwachen. So erwachet doch, um himmelswillen!"